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Fulmar


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Eissturmvogel
Fulmar
Fulmarus glacialis

Gehört zur Familie der petrels and shearwaters (procellariidae), Größe 45-50 cm. Sieht Möwen sehr ähnlich, hat jedoch keine Schwarzfärbung an den Flügeln. Der Eissturmvogel ist mit seinen schmalen, langen Flügeln ein excellenter Gleiter.

Bis 1880 gab es auf den Britischen Inseln (mit Ausnahme von St. Kilda) keine Fulmars. Seitdem haben sich die Vögel höchst erfolgreich verbreitet. Auf der Shetland Insel Foula wurde 1876 das erste Brutpaar gesichtet. Eine Zählung 1987 ergab rund 46.800 Paare. Fulmars sind sehr flexibel, was Nistplätze angeht. Sie sind auf schmalen und breiten Klippenvorsprüngen zu finden, in Felsspalten und sogar auf den Mauern von Häuserruinen in Küstennähe. In erster Linie erhähren sie sich von an der Meeresoberläche schwimmendem Plankton, haben aber auch vom Menschen geschaffenen Nahrungsquellen für sich entdeckt. Das wird als Grund für ihre starke Vermehrung vermutet. Fulmars begleiten die schwimmenden Fischfabriken über die Ozeane und warten auf die anfallenden Abfälle.

Fulmars brüten in Kolonien und sind schon ab November bei Vorbereitungen an den Nistplätzen zu finden. Sie legen ein einzelnes, großes Ei, das ca. 8 Wochen bebrütet wird. Nach weiteren 8 Wochen verläßt der Jungvogel das Nest. Fulmars werden etwa 50 Jahre alt und beginnen erst im Alter von 8-9 Jahren zu brüten. 

Während sie sich im Fluge absolut lautlos verhalten, stoßen die Vögel an Land in Intervallen und hoher Lautstärke immer wieder Rufe "ag-ag-arrr" aus, ohne dass der Beobachter einen Anlass dafür ausmachen kann. Zur Verteidigung können sie eine ölige Flüssigkeit ausspucken, was offenbar der Grund dafür ist, dass andersartige Nachbarn auf der Klippe Abstand halten. Im übrigen wird der Rückgang des Wanderfalken auf die Dominanz der Fulmars auf den küstennahen Klippen zurückgeführt.
 

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