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LUNGA



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Lage, Erreichbarkeit

Lunga gehört zu den Treshnish Isles, einem unbewohnten Archipel kleiner Inseln ca. 5 km westlich der Isle of Mull. Ein erfolgreicher Besuch dieses sehenswerten Inselchens setzt eine gewisse Hartnäckigkeit sowie entweder Wetterglück oder genug Wartezeit voraus. 

In Zeiten des Internets ist zumindest die Reiseplanung leichter geworden. Der skipper, der diese Tour regelmäßig von Mull aus (vom Bootssteg der Ulva-ferry) anbietet, stellt sein Ausflugsschiffchen Turus Mara auf seiner Homepage vor. Ein zweiter Anbieter wird auf der Seite von Holidaymull erwähnt.

Lunga hat im Süden eine weltberühmte Nachbarin, die Insel Staffa, die bei der Tour ebenfalls besucht wird. Staffa ist jedoch eine eigene Seite wert.

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die Späher melden die Touristen

besuchsgewohnte Puffin-Colony

Ortscharakter

Die Treshnish Isles gehören seit April 2000 komplett dem Hebridean Trust, auf dessen Seite weitere Infos stehen. Nicht nur die Vogelwelt, auch die Landschaftsformen sind ungewöhnlich. Insbesondere die Insel Bac Mór zieht von weitem die Blicke auf sich, und es ist offensichtlich, warum sie im gängigen Sprachgebrauch nur "Dutchman's cap" genannt wird. Es gibt Überreste ehemaliger Siedlungen, doch ich habe keine Quelle gefunden, die dazu Zeitdaten angibt. Die Inseln haben keine Landungsstege und sind nur von kleinen Booten anfahrbar, für Turus Mara steht auf Lunga ein bewegliches Provisorium zur Verfügung, das recht bequemen Ein- und Ausstieg zuläßt.

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Sammelplatz mit Aussicht auf Dutchman's cap

auf dem Inselgipfel

Vögel

Lunga war für uns die erste hautnahe Begegnung mit einer richtig großen Vogelkolonie und löste damit eine neue Leidenschaft aus. Am westlichen Ende der Insel gibt es einen Stack, Harp Rock, der dicht besetzt ist von Trottellummen und Tordalken. Doch auch auf Lunga selbst wandelt man stets (vorsichtig) zwischen den überraschend besucherfesten Vögeln. Es brüten außerdem Kormorane und Shags, Dreizehenmöwen, Große Raubmöwen, Eissturmvögel und vor allem everybody's darling, der Puffin. Lunga verdankt wie Lundy in Devon ihren Namen dem norwegischen Wort für Papageientaucher. 

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oben: schnäbelnde Tordalken
rechts: am Eingang zum Bruthöhlensystem

 

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oben: das Besucherboot immer im Blick
rechts: im Einfamilienbau

 

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Unterkunft

Aufenthalte auf der Naturschutzinsel sind nicht gestattet. Die Wartezeit auf das richtige Wetter verbringt man also auf der Isle of Mull, die ohnehin eine der schönsten der schönen schottischen Inseln ist und eine ganz dicke eigene Seite wert ist. Infos, auch zu Unterkünften, zum Beispiel bei Holiday Mull oder Scottish Heartlands.

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 Uli Sauer, Witten