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Birdsites
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May
North Uist
Noss
Skomer
St. Kilda
Unst
Westray
The
Birds
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Lage,
Erreichbarkeit
St. Kilda ist der britische
birdsite, der am schwierigsten zu erreichen ist. Aber es lohnt sich. St. Kilda liegt etwa 100km westlich der äußeren
Hebriden. Regelmäßige Flug- oder Fährverbindungen gibt es nicht. Zwei
Unternehmen bieten Touren an: Kylebhan Charters, Glasgow, Tel.
01389-877028 (ab Oban harbour); Western Edge Ltd., Stornoway, Lewis, Tel.
01851-705965 (Segeltörn). Aus eigener Erfahrung empfehlen wir aber einen in
Harris stationierten skipper, den man sicher über die Tourist Information
in Tarbert, Harris, erreichen kann. Vielleicht gibt es inzwischen auch
zusätzliche Alternativen vor Ort. Tarbert, Harris, ist jedenfalls der
günstigste Abfahrtshafen. Hier kann man, ggf. per Charter, auch
kurzfristig auf gute Wetterlagen reagieren, und das ist wichtig, denn
Landratten-Touristen sollten diese Tour nur bei schwachen Winden
unternehmen.
Tourist Office Tarbert, Harris: Tel.
0189-502011 (Anfang April bis Ende Oktober)
sehr ausführlicher Reiseführer für
Harris,
und noch eine kürzere Version von Scotland-Info
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die Schottin benötigte 5 Urlaube für
dieses seltene Wetterglück,
Blick auf Boreray und (re.) Stac an Armin
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Stac Lee (200m hoch),
im Hintergrund rechts Soay
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Ortstscharakter
St. Kilda ist sowohl in bezug auf die Landschaft als auch die Vogelwelt das
absolute highlight in GB. Wir waren ganze 2 Tage dort, und das ist schon 4
Jahre her. Trotzdem ist dieser Aufenthalt unvergessen, und wir haben die
Szenerie noch heute vor Augen. Das spricht doch für sich. Welch
bleibenden Eindruck St. Kilda bei Besuchern hinterläßt, zeigen auch die
sehenswerten hompages, privat
und von Scotland-info.
Der
Insel-Archipel besteht aus 4 Hauptinseln.
Die größte, Hirta, war bis 1930
bewohnt. Doch das ist eine Geschichte für sich und kann in der Literatur
nachgelesen werden. Das kleine Museum ist eine Attraktion für sich. Heute beherbergt
die Insel eine Horchstation des britischen
Militärs. Der Wellenbrecher für den Naturhafen von Hirta ist die schmale
Insel Dun, Heimat einer unglaublich großen Puffin-Kolonie. Westlich von
Hirta liegt Soay, nach der die hiesige Schafsrasse benannt ist. Etwa 5
Meilen nordöstlich von Hirta liegt Boreray, eine unzugängliche, 400m
steile Felseninsel, auf der sich die weltgrößte Baßtölpel-Siedlung
befindet. Alle Inseln beeindrucken durch ihre steilen Küstenlinien, denen
man ansieht, welche Naturgewalten hier herrschen.
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Hirta, östliche Halbinsel Oiseval mit Blick auf
Boreray
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Boreray, the gannets' Kingdom (400m hoch)
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Vögel
Nur Superlative: die schon erwähnten Baßtölpel auf Boreray und Puffins
auf Dun, auf Hirta fallen die Fulmars am häufigsten auf. Nirgendwo
können sie besser segeln als am Gap, einer Schneise in der hohen
Nordklippe. Bemerkenswert auch die zahlreichen Großen Raubmöwen
("Bonxies"), denen man während der Brutzeit nicht zu nahe
kommen sollte. Es bleibt allerdings beim Schreck. Bonxies greifen den
Eindringling nicht mit dem Schnabel an, sondern "klatschen" ihn
mit ihren Füßen.
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Boreray im Abendrot, gesehen von Hirta
aus ca. 6 km Entfernung
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Oiseval unter Wolkenfluten
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Unterkunft
Die Inseln (d.h. in erster Linie die Hauptinsel Hirta, die anderen stehen
unter noch strengerem Schutz, evtl. mit dem Warden des National Trust arrangieren) dürfen
nur als Tagesbesuch betreten werden, d.h. man übernachtet, wenn man
länger bleiben will, auf dem Boot. Der Tagesbesuch kann sich aber bis nach Mitternacht ausdehnen, denn die
Army betreibt einen gut frequentierten Pub (mit Souvenir-Shop).
Das non-plus-ultra wäre aber ein working-stay, den der National
Trust for Scotland anbietet. Ihm gehört der Insel-Archipel. Er bietet
mehrwöchige Arbeitsaufenthalte an. Man wohnt in den restaurierten
Original-huts der früheren Inselbewohner. Und kann wählen, ob man den
Archäologen helfen, bei der Hüttenrestauration mitbauen oder Vögel warten
möchte. Der NTS hilft auch bei der Organisation der Überfahrt.
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Stac An Armin und Stac Lee, vor Boreray,
gesehen vom Gap, Hirta, aus ca. 6km Entfernung
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Soay Sheep |
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Wolkenfluten über der Hafenbay
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Blick vom Gap auf die Hafenbay,
von Wolken halb verdeckt die Puffin-Insel Dun
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