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UNST


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Lage, Erreichbarkeit

Die meistgehörte Vokabel auf Unst ist "most northerly". Auf der nördlichsten bewohnten Insel Großbritanniens erhält alles und jedes dieses Adjektiv, besonders das post office wird gern mit diesem Titel geschmückt. Trotz dieses Superlativs ist Unst relativ leicht zu erreichen, wenn man erstmal in Shetland ist. Es geht mit der Fähre auf die Moor-Insel Yell und dann weiter nach Unst. Die Fähren verkehren in kurzen Abständen von früh am Morgen bis spät in den Abend, sie werden mit größter Selbstverständlichkeit benutzt. 

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Muckle Flugga bei nicht dem bestem Wetter

Stack mit Gannet Colony

Ortscharakter

Unst hat 1000 Einwohner und ist voll erschlossen mit jeglicher Infrastruktur. Es gibt ein heritage center in Norwick. Auf jeden Fall zu empfehlen ist ein Klick auf die website des Unst Busshelter. Absolut offiziell gibt sich die informative Inselseite. Ebenfalls sehr umfangreich mit Aufzählung aller Sehenswürdigkeiten ist die Unst-Seite von Shetland today. Unst ist nicht nur für den Vogelfreund einen Besuch wert. Die Landschaft ist abwechslungsreich mit hohen Klippen, Moorland, Seen, Sandbuchten, Hafendörfern. Wir selbst haben ihr mit nur einem Tagesausflug (noch) zuwenig Zeit gewidmet.

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rocks of the birds: Hermaness Cliffs

das "Wappentier" von Unst: Bonxie

Vögel

Hier sind wirklich Superlative angebracht. Unst ist nach den großen Outposts - St. Kilda, Foula, Fair Isle - die vogelreichste Insel Großbritanniens. Es gibt zwei völlig unterschiedliche National Nature Reserves. Da ist zum einen Hermaness an der Nordspitze der Insel. Land of the bonxies wird es auch genannt, zu Recht, denn hier ist mit 650 Brutpaaren die drittgrößte Raubmöwenkolonie der Welt zu hause.  Dabei waren die Vögel zu Anfang des 19. Jahrhunderts durch menschliche Nesträuber nahezu ausgerottet. Auf den Klippen von Hermaness brüten über 100.000 Vogelpaare. Immer zahlreicher werden Baßtölpel und Eissturmvögel, die erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts hierherkommen. Darüber hinaus sind natürlich die Puffins stark vertreten (25000 Paare), aber wie immer in ihrer Begleitung auch Trottellummen (20000), Tordalken (1000), Dreizehenmöwen (1000), Krähenscharben (400) und auch Black Guillemots sowie verschiedene Möwenarten. Das reserve kann in einer Halbtageswanderung - bitte auf der vorgegebenen Route - gut begangen werden, dabei genießt man auch den Blick auf Muckle Fugga, den nördlichsten Insel-Leuchturm.

Das andere Nature Reserve, der Keen of Hamar, ist in erster Linie für Geologen und Botaniker interessant. Hier kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie Nordeuropa unmittelbar nach dem Ende der letzten Eiszeit, vor ca. 10000 Jahren, ausgesehen hat. Eine wirkliche Rarität, eine Gletschermoräne im Flachland, und es soll eine der größten Europas sein.

Unterkunft

Es gibt Hotels, B&Bs, Ferienwohnungen und ein Youth Hostel (das nördlichste). Eine Auflistung findet man auf der offiziellen Unst-Page und auch bei Shetland today sind alle beschrieben.

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 Uli Sauer, Witten