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Lage, Erreichbarkeit
Google Map
Die
Insel Guernsey ist die zweitgrößte der 5 bewohnten Kanalinseln, die zwar
der französischen Küste vorgelagert sind, aber ein politisches "Joint
Venture" mit Großbritannien eingegangen sind.
Das muss man so vorsichtig formulieren, denn die Kanalinseln gehören nicht
zum Vereinigten Königreich und damit auch nicht zur Europäischen Union.
Sie haben weder Abgeordnete im britischen noch im europäischen Parlament.
Die Königin von England ist das Staatsoberhaupt, aber nur in ihrer
Eigenschaft als Herzogin der Normandie.
Dennoch sind die Bindungen zu England sehr eng. Das drückt sich auch in
den Verkehrsverbindungen aus. Außerhalb der Sommersaison gibt es zwar
täglich mehrere Flüge zwischen England und den Inseln, von Frankreich
(Dinar) aus hat man schon weniger Auswahl. Die Direktverbindungen von
Deutschland werden allmählich ausgedehnt.
Ähnliches gilt für die Fährverbindungen (2 Stunden von St. Malo mit dem
Catamaran).
Für die Buchung
der Überfahrt ist unbedingt zu empfehlen, das Hotel bzw. B&B um Vermittlung zu
bitten. Die Insel-bewohner bekommen erhebliche Preisermäßigungen, die auch
von Gästen in Anspruch genommen werden können.
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St. Peter Port ist Hauptstadt und wirtschaftlicher
Mittelpunkt von Guernsey.
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Die westliche Hälfte der Insel hat sich ländlichen
Charakter erhalten.
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Kurzinformationen
Guernsey bildet mit den Nachbarinseln Herm, Sark und Alderney die politische
Einheit "Bailiwick of Guernsey". Die Inseln haben - vergleichbar zu
Schottland und Nordirland - ihre eigene Währung, die im Wert dem britischen
Pfund entspricht. Übrigens hat auch der Nachbarstaat Jersey seine eigene
Währung. Das geht so weiter: Guernsey und Jersey haben verschiedene
Briefmarken, verschiedene Verkehrsgesetze, verschiedene Steuergesetze ...
Guernsey hat auf 64qkm rund 60.000 Einwohner. Einwanderer haben es
heutzutage schwer. Man muss schon ein Vermögen nachweisen, das man als
Reichtum bezeichnen kann. Es gibt getrennte Immobilienmärkte für Eingeborene
und Zugereiste. Die Preise auf dem Insulaner-Markt liegen schon auf
Münchener Niveau, über den Zweitmarkt kann man nur noch staunen. Die
geringen Steuersätze machen das Preisnivau wieder wett. Kriminalität ist
auf der Insel genauso unbekannt wie Armut.
Die Insel hat dank ihres milden Golfstromklimas eine üppige Vegetation und
zieht in erster Linie Naturliebhaber an - abgesehen von Geldanlegern. Die Südküste besteht aus
eindrucksvollen Klippen, unterbrochen nur von schmalen Buchten, während die
West- und Nordküste flache Sandstrände bietet. Die Westhälfte hat sich
ländlichen Charakter erhalten, die Osthälfte ist dichter bebaut und zum Teil
industrialisiert. Im Westen locken insbesondere die schönen "Green Lanes",
wenig befahrene, einspurige Straßen mit strenger
Geschwindigkeitsbeschränkung (15m/h), zu Spaziergängen und Radtouren. So
kann man innerhalb einer Tageswanderung Klippen begehen, an Stränden wandeln
und idyllische Landdörfer mit blühenden Gärten bewundern.
Für alle Kanalinseln gilt: Das tägliche Leben ist kompromisslos britisch
geprägt. Französisch sind nur noch die Ortsnamen und zum Teil die
Speisekarten. Ansonsten geht es in den Pubs zu wie im Londoner Eastend. Das
ist doch sympathisch. Die Leute hier haben Geld, aber man merkt es ihnen
nicht unbedingt an. Wenn man mal absieht von den zahlreichen Anwesen, auf
denen die Garagen größer sind als anderswo die Wohnhäuser ...
Die Kanalinseln waren im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen besetzt. Daran
erinnern nicht nur die zahlreichen Betonbunker an der Küste, sondern auch
mehrere kriegsgeschichtliche Museen, deren Besuch dem germanischen Touristen
leichte Beklemmung verursacht. Die Insulaner scheinen mit dieser Episode
jedoch inzwischen ziemlich entspannt umzugehen.
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Saumarez Garden bietet einen idyllisch
gestalteten Park
und fasziniert mit phantasievollen Skulpturen. |
Im Westen führen die schmalen Green Lanes
durch kleine Bilderbuch-Dörfer. |
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In solcher Landschaft bietet die Insel dem
Vogelfreund
Beobachtungen von Bodenbrütern. |
West- und Nordküste sind geprägten
von flachen,
breiten Stränden. |
Unterkunft
Außerhalb der Hauptstadt St. Peter Port, das als Wohnort für Naturfreunde
nicht erste Wahl ist, sind die Quartiere überraschend dünn gesät.
Viele Häuser haben im Winter geschlossen. Hoteltarife sind auf höchstem britischen Niveau, mehr Auswahl gibt es bei
Ferienwohnungen. Unser Quartier, La Pointe Farm in St. Pierre du Bois, im
Westen der Insel, ist empfehlenswert.
Links
AKTUELL:
Tourist-Brochure 2010 online (nur englisch)
Fährgesellschaften: Condor
Emeraude
Fluggesellschaften:
British Airways (UK)
Aurigny Air (F) Air Berlin (D)
Pauschalanbieter:
Wolters-Reisen
bei TUI
Offizielle Tourismus-Seite mit allen Infos:
Visit Guernsey
Kostenlose Info-Broschüren sind erhältlich bei:
www.visitbritain.de
Private Touristen-Portale: Island Life
Guernsey Travel
Busverbindungen: Guernsey
Buses
Empfehlenswerte Ferienwohnung:
La Pointe
Farm, St. Pierre du Bois
Gutes Essen: Fleur du Jardin,
Kings Mills Pub Rocklands, Cobo Bay
Hotel Hougue du Pommier,
Castel
Für Läufer:
Guernsey Athletics
Für Vogelfreunde: RSPB Guernsey
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Mailbox: Selbst mit der Farbe der
Briefkästen
demonstriert man Eigenständigkeit. |
Teatime: Seit die Tomatenzucht unwirtschaftlich ist,
werden
die roten Sammelkörbe für den Strandbesuch genutzt. |
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Cliff Path: Die Südküste besteht aus hohen Klippen,
nur unterbrochen von schmalen Buchten. |
Pebble Beach: Petit Bot (kleiner Busch) ist eine der
vielbesuchten kleinen Buchten an der Südküste. |
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Causeway: Die kleine Insel Lihou ist ein tidal island,
nur bei Ebbe zu Fuß über diesen Damm erreichbar. |
Changing: Der Tidenhub um die Kanalinseln ist einer der
größten der Welt. Er beträgt bis zu 14 Metern. |
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Literatur:
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