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Lage, Erreichbarkeit
Google Map
Die
Insel Jersey liegt im Ärmel-Kanal, etwa 25 km vor der französischen Küste.
Mit der Katamaran-Fähre ist sie in 1 Stunde von St. Malo in der Bretagne
zu erreichen. Wie für die Nachbarinsel Guernsey gilt auch hier: Die
Verbindungen sind - besonders außerhalb der Saison - von England aus
deutlich besser als von Frankreich. Im Sommer gibt es von St. Malo täglich
mehrere Verbindungen, auch per Flugzeug direkt von Deutschland, im Winter
dagegen ist der Fahrplan dünn (für detaillierte Auskünfte siehe Links
weiter unten).
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St. Aubin: Quirliger Hafenort in idyllischer
Lage
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Kurzinformationen
Jersey hat etwa 85.000 Einwohner und ist 15x8km groß. Ein Drittel der
Bürger wohnt in der Hauptstadt St. Helier. Die Süd- und Westküste bietet
ausgedehnte Sandstrände, während die Nordküste aus hohen Klippen besteht,
die von kleinen sandigen Buchten unterbrochen sind. Der "Bailiwick of
Jersey" ist wie der Nachbar Guernsey eine politisch selbständige Einheit,
die die britische Königin als Staatsoberhaupt anerkennt, jedoch nur in
ihrer Eigenschaft als Herzogin der Normandie. Die Inselstaaten Jersey und
Guernsey sind als einziges Überbleibsel des Herzogtums der Normandie zu
betrachten. Sie sind zwar politisch und wirtschaftlich eng an
Großbritannien gebunden, gehören jedoch nicht zum United Kingdom und auch
nicht zur Europäischen Gemeinschaft. Jersey und Guernsey haben eigene
Währungen, die im Wert dem englischen Pfund entsprechen (das auch
akzeptiert wird), sie haben eigene Gesetze und Briefmarken, und das
Wichtigste: Sie haben eigene Steuersätze. Noch weit vor dem Tourismus ist
die Finanzbranche der größte Wirtschaftszweig. Allerdings haben die Banken
der Welt hier keine Wolkenkratzer gebaut. Den meisten genügt ein
Briefkasten, vielleicht mit einem gemeinschaftlichen kleinen Büro.
Im Vergleich zu Guernsey hat das größere Jersey mit St. Aubin, Gorey und
Rozel die schöneren Hafenorte. Auch die Klippen bieten zum Beispiel mit
Plemont Bay und dem Devil's Hole, einem eingestürzten Blow Hole,
ausgesprochen dramatische Kulissen. Die dichtbesiedelte Insel ist von
zahlreichen kleinen Straßen durchzogen. Darunter auch viele "Green Lanes",
einspurige Straßen mit Tempolimit, die aber nicht so ruhig sind wie auf
dem ländlicheren Guernsey. Insbesondere zur rush hour morgens und
nachmittags fühlt man sich als Wanderer oder Radfahrer nicht immer sicher.
Pauschalierend läßt sich sagen: Wer das Sightseeing liebt, wird Jersey
bevorzugen, während Guernsey sich eher dem Wanderer und Naturfreund
anbietet.
Nicht zu vergessen als Attraktion ist der liebevoll angelegte Jersey Zoo.
Einen Besuch ist auch das German Underground Hospital wert, gerade für
deutsche Urlauber. Als Touristenfalle ragt die amerikanisierte
"Living Legend" heraus, wo mit allzuviel Multimedia die Inselgeschichte
überstrapaziert wird.
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St. Brelade's Bay: Ausgedehnte
Strandspaziergänge
an der Wasserkante |
Meterweise Beton: Die Bunker der deutschen
Wehrmacht
sind für die Ewigkeit gebaut. |
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Rozel: Überschaubares Hafenörtchen als
Ausgangspunkt für Klippenwanderungen |
Mac-freie Burger: Hungrig
sind hier die Fishermen
und die Touristen |
Unterkunft
Attraktivster Wohnort für Touristen ist St. Aubin, der idyllische
Hafenort an der Südküste, mit zahlreichen Hotels und Restaurants. Doch auch
im Inland gibt es pittoreske Unterkünfte in ruhiger, grüner Lage, allen
voran das erste Haus am Platze, Longueville Manor, ein historisches
Herrenhaus als 4-Sterne-Hotel.
Links
Fährgesellschaft: Condor
Emeraude
Fluggesellschaften:
British Airways (UK)
Aurigny Air (F) Air Berlin (D)
Offizielle Tourismus-Seite mit allen Infos:
Jersey Tourism
Private Touristen-Portale: Island Life
This is Jersey
Unterkünfte: Im Inselinneren zu empfehlen
Green Hills Country Hotel,
St. Peter's Valley
Für die ganz dicke Geldbörse: Hotel
Longueville Manor, St. Saviour
Hotel-Übersicht bei
Jersey
Tourism
und sonst:
German
Underground Hospital
Jersey Zoo
Jersey Half Marathon
Jersey Hash House Harriers A
drinking club with a running problem
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St. Quen's Bay: 14 Meter
Gezeitenunterschied
geben Hundeführern viel Auslauf mit Natur-WC. |
Tidenhub:
Die Ebbe offenbart eine Mondlandschaft.
Vorsicht beim Meergang. Immer den Rückzug offen halten. |
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Plemont Bay: Unberührter Sand und Höhlen
für Hobbyforscher |
Bouley Bay: Die Nordküste lädt zu
ausgedehnten Klippenwanderungen. |
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Literatur:
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