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Isle of Colonsay

 

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Lage, Erreichbarkeit   Übersichtskarte  InselKarte

Die Insel Colonsay liegt an der Westküste Schottlands und zählt zu den Inneren Hebriden. Südlicher Nachbar ist die berühmte Whisky-Insel Islay, nördlich liegt die Isle of Mull, im Osten Jura.

Colonsay wird sechs Mal wöchentlich (im Winter nur drei Mal) von Oban aus durch die Fähre von Caledonian McBrayne versorgt. Die Überfahrt dauert 2 1/4 Stunden. In der Sommersaison gibt es zusätzlich Mittwochs eine Verbindung von Kennacraig via Islay. Ein kleiner Flughafen ist vorhanden, jedoch ohne regelmäßigen Linienverkehr. Die Insel hat rund 100 Einwohner.
 

Vorzeigestrand: Kiloran Bay ist die bekannteste Badebucht der Insel

Ortscharakter, Attraktionen

Die Sehenswürdigkeiten von Colonsay erschließen sich nicht sofort, am allerwenigsten beim ersten Blick, wenn die Fähre anlegt. So bedurfte es einer Fernsehserie, um die Insel populär zu machen. Dies aber ist voll und ganz gelungen. Frühzeitige Buchung der Unterkunft ist dringend empfohlen. Folge des TV-Marketings ist auch, dass auf der Insel nicht unbedingt der typische Schottland-Besucher anzutreffen ist. Man trifft überwiegend gutsituierte Wellness-Touristen, die sich mit Tennis oder Golf vergnügen.

Die Insel ist gemeinsam mit dem südlichen Anhängsel Oransay rund 15 km lang (von Süd nach Nord) und 3 km breit. Ihre Landschaft ist sehr abwechslungsreich: Die Westküste ist zerklüftet, mit dramatischen Vogelfelsen, unterbrochen von sandigen Buchten. Hügel mit einer maximalen Höhe von 143 Metern ziehen sich über die gesamte Insel. Die 22 sogenannten Mac Phies sind alle höher als 300 Fuß und werden von Bergsammlern in einer Tagestour abgehakt. Dazwischen prägen Milchbauern mit ihren Heuwiesen das Bild. Ausdauernde Wanderer können sich auf Colonsay problemlos eine Woche lang beschäftigen.

Oransay, bei Ebbe zu Fuß zu erreichen, ist mit den schön restaurierten Überresten einer mittelalterlichen Abtei den Besuch wert. Die Gärten von Colonsay House können Mittwochs und Freitags besichtigt werden. Das Haus selbst bietet Ferien-Appartements und beherbergt die Inselverwaltung des privaten Eigentümers.

Colonsay ist als flacher westlicher Vorposten im Atlantik vom Wetter begünstigt. Gemeinsam mit der Insel Tiree hat sie die meisten Sonnenstunden Schottlands.

Fotostrecke: Zur Vergrößerung auf das Bild klicken.

In Colonsay House sind Appartements zu mieten. Die Gärten stehen zweimal wöchentlich der Öffentlichkeit offen.

Wenn der Garten geöffnet ist, kann man mit seinem Kuchentablett vom Tearoom ins Grüne gehen.

Berühmt ist der Garten für seine seltenen Rhododendron-Arten. Mimosen, Eukalyptus und Palmen wachsen im milden Insel-Klima.

Unterkunft
Der Markt der Ferienwohnungen wird beherrscht vom Insel-Eigentümer, der über 20 cottages in nahezu jeder Ecke der Insel anbietet; mit zum Teil sehr komfortabler Einrichtung. Manche Häuser sind nur über lange Schotterwege zu erreichen, andere liegen im Wald und sind ein Magnet für Fliegen.

Neben diesem Hauptanbieter (Estate Cottages) gibt es wenige private Vermieter und auch einige B&Bs und eine preiswerte Backpacker-Lodge. Das einzige Hotel ist nach einigen Monaten Leerstand im Sommer 2005 in neue Hände gegangen und war zunächst keine Empfehlung.

Das Essen im Hotel-Restaurant ist gut, knapp und teuer. Voranmeldung ist notwendig, denn die Geschäftsführung ist bei plötzlicher Kundenhäufung schnell überfordert.

Der Insel-Shop ist gut bestückt, in der Village Hall steht Breitband-Internet gegen geringe Gebühr zur Verfügung. Insgesamt ist das Preisniveau der Insel aber nachfrage-getrieben, sprich: Selbst für britische Verhältnisse am oberen Rand.

Links
Colonsay.org Die offizielle Insel-Seite mit allen Infos für Touristen und einem liebenswerten Newsletter
Caledonian MacBrayne  Fährgesellschaft
Community Development  Förderung von Inselprojekten

The Strand nimmt nur bei Ebbe diese Ausmaße an, so dass man zu Fuß die kleine südliche Nachbarinsel Oransay erreichen kann.

Keltisches Kreuz an der Oransay Priory.

Auch auf Oransay lohnt sich das Verlassen des einzigen Fahrweges.

Oransay Farm ist ein RSPB Reserve und achtet auf die Bedürfnisse nistender Vogelarten, insbesondere des unvermeidlichen corncrake (Wachtelkönig).

Blick von der Halbinsel Ardskenish auf die Westküste

Ardskenish Farm ist verlassen und wird vermutlich auch bald zum Ferienhaus umgestaltet.

Überall sind Reste von Raised Beaches zu sehen.

Zynische Bergfreunde behaupten, das Schönste an Colonsay sei der Blick auf Jura.

Highland Cattle auf Traigh nam Barc.

Während der Brutsaison sollte der Wanderer stets achten, wo er hintritt.
Hier eine Jungmöwe in defensiver Toter-Vogel-Stellung.

Auf Colonsay gibt es keine Schlangen, Füchse, Wiesel und Eichhörnchen, so dass Bodenbrütern relativ wenig Gefahr droht. Insgesamt 150 Vogelarten brüten auf der Insel.

Nebel passt gut zur Landschaft der Westküste.

Port an Obain kann man sich gut als Schmuggel-Hafen vorstellen.

In Balnahard Bay versandet ein gestrandetes Schiff.

Pigs Paradise heißt diese Bucht, weil es einst einen Pferch für Schweine gab. Heute ist es eher Birds Paradise.

Trottellummen, Tordalke, Dreizehenmöwen, Eissturmvögel und Krähenscharben bevölkern zur Brutzeit (Ende Mai bis Mitte Juli) die Felsen.

Unterhaltsam gestaltete Küsten-Landschaft bei Port Ban.

Wandern auf den westlichen MacPhies, hier Beinn Bhreac. Fällt leichter, wenn die Heide gerade frisch abgebrannt wurde.

Schöner Wohnen auf Colonsay. Siedlungsdichte im Hauptort Scalasaig.

 

 

Literatur hier direkt bestellen:


  Ungekürzt für
  Guten Zweck


Islay, Jura and Colonsay.
A Historical Guide
by David Caldwell


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Jura and Colonsay
Landranger Map
von Ordnance Survey

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  The Birds of Colonsay and Oronsay
von David Jardine

Paperback 38 pages (May 2002)
Publisher:House of Lochar
Language: English

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Walking The Isles of Islay, Jura and Colonsay
von Mary Welsh and Cristine Isherwood

Paperback 144 pages (June 30, 2005)
Publisher: Clan Books
Language: English

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© Uli Sauer, Witten