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Lage,
Erreichbarkeit
Die Insel Eigg (sprich: Egg) gehört mit Muck, Rum
und Canna zur Gruppe
der Small Isles an der Westküste Schottlands. Nördlicher Nachbar der
Gruppe ist die bekanntere Insel Skye. Eigg wird täglich - außer
mittwochs - planmäßig ab Mallaig von Caledonian
McBrayne mit einer Personenfähre versorgt. Für Tagesbesuche eignet
sich meistens das Boot ab Arisaig
besser, da es längere Aufenthalte ermöglicht. Auch dies ist eine
Personenfähre, Autos kann man nicht mitnehmen.
Ortscharakter, Attraktionen
70 Einwohner kauften ihre
Insel 1997 für 1,5 Millionen Pfund, organisiert in einer Stiftung, dem
Isle of Eigg Heritage Trust, finanziert durch private Initiativen und die
National Lottery. Miteigentümer ist der Scottish Wildlife Trust und das
Highland Council. Mit den früheren privaten Besitzern (zuletzt der
deutsche Künstler Maruma) hatte man keine guten Erfahrungen gemacht, aber jetzt
entwickelt sich die Insel. Am Pier wurden neue Gebäude errichtet: Shop,
Tearoom, öffentliches WC. Inzwischen hat Eigg als
letzte der Small Isles auch eine richtige Hafenanlage bekommen, so dass
man nicht mehr ins kleine Boot umsteigen muss. Die Bevölkerungszahl
wächst wieder langsam, und die Infrastruktur bessert sich.
Ein Vorzeigeinitiative ist auch das Field Study Center in der
restaurierten Glebebarn. Über
das Leben auf der Insel kann man sich aktuell in der Inselzeitung
Westword informieren. Allgemeine Infos über die Insel auf der offiziellen
Inselseite, zur Geschichte des Trusts siehe
hier. Sehr schön ist auch die Seite bei Road-of-the-Isles.
Die
Insel ist 5
Meilen lang und 3 Meilen breit. Die Bewohner behaupten, ihre Insel sei die
schönste Schottlands. Man ist geneigt, ihnen Recht zu geben. Zumindest
wenn das Wetter mitspielt, denn Eigg bietet natürlich vor allem
outdoor-acitvities. Muscheln
sammeln, am Strand schlendern oder Wanderungen bis hin zu
anstrengenden Tagestouren. In jedem Fall sollte man die Insel nicht durch
einen viel zu kurzen Tagestrip beleidigen, sie ist einen Aufenthalt mit
mindestens 3 Übernachtungen wert.
Sehr schöne Fotos gibt es auf der
Seite von Fred
Longrigg, der früher auf der Insel lebte.
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Blick
aus Pier-Nähe auf das Erkennungszeichen
der Insel: Basaltberg An Sgurr |
Der Nordwesten der
Insel ist grün und Viehzucht verbreitet. Im Bild oben links wieder
An Sgurr. |
Wanderungen
Markante
Landmarke und Wahrzeichen ist der steil aufragende Basaltblock An
Sgurr (393m). Die Besteigung ist aus mehreren Richtungen unschwierig,
aber zum Teil weglos und mühsam (am einfachsten vom Pier aus südlich auf
breitem Track den Steilhang umgehen und dann auf Trittspuren aufsteigen).
Sehr zu empfehlen ist auch die vergleichsweise gemütliche Überschreitung
des Beinn Bhuidhe im Norden. Nur für ausdauernde Geher, die sich auch bei
plötzlicher schlechter Sicht noch orientieren können, ist die
Erforschung des westlichen Moorgeländes ratsam.
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Aussicht vom Gipfel
des An Sgurr (393m)
auf Hafenbucht und das Festland |
Der einfachste Weg
auf den An Sgurr,
hier auf dem Rückweg zum Hafen |
Unterkunft
Kein
Mangel: Es gibt drei B&Bs, dazu vier Mal self catering und zwei
bothies: siehe
Übersichtskarte
mit Links.
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Geduldiger Angler
vor der Küste |
Abendlicher Blick
vom Beinn Bheidhe
auf die Nachbarinsel Rum |
| (Foto entfernt) |
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Cleadale,
Lageorna,
unser B&B bei Sue Kirk,
inzwischen modernisiert und noch mehr zu empfehlen |
Cleadale von oben,
im Hintergrund Rum |
Literatur
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